Satter Sound

Burmester B20 Lautsprecher

Burmester B20 Lautsprecher

Schon die Kleinste im Trio, die B20, verblüfft mit dynamischem Tatendrang, Fülle und Detailtreue.

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Die neuen Standlautsprecher B20, B25 und B30 hüllen ihre klassische, zeitlose Form in nobles, dunkles Makassar, in etwas helleres freundliches Elsbeere-Echtholz, oder ganz modern in silbernen Metallic-Lack. Alle drei Modelle sind leicht aufzustellen und lassen sich in praktisch jedes Wohnamabiente integrieren. Sie verfügen über die gleichen hörbaren Begabungen wie ihre größeren Schwestern und füllen auch ausgedehnte Räume mit angenehm rundem Klang, abgestuft nach ihrer Baugröße.

Die B20, B25 und B30 wirken dynamisch anspringend und lassen die Kraft und Substanz aller Instrumente und Stimmen live-ähnlich erleben. (Gutes Beispiel: Hans Theessink auf der Burmester CD3)

Burmester B25 Lautsprecher

Burmester B25 Lautsprecher

Die B25 verfügt über die klangliche Begabung, selbst große Räume mit traumhafter Musik zu füllen.

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Sie ist ein ästhetisch ansprechender Lautsprecher, der trotz moderater Abmessungen viele hörbare Vorzüge des Burmester Flaggschiffes B100 aufweist.

Im Hochtonbereich langt der AMT(Air Motion Transformer) mit 45.000 Hz weit über den Hörbereich hinaus. Und seine hornähnliche Schallführung erlaubt den Einsatz
bis in den Präsenzbereich hinunter. Der von Burmester speziell für die B 25 entwickelte Mitteltöner geht auf Erfahrungen zurück, die bei der Konstruktion der Lautsprecher für
den Bugatti Veyron gewonnen wurden und stellt eine optimale akustische Verbindung zwischen Hoch- und Tieftöner her. Die seitlich angeordneten ovalen Bässe musizieren außergewöhnlich kraftvoll und impulsiv.

Die B25 entfaltet ihr Potential schon in der Kombination mit kleinen Verstärkern. Sie lässt sich leicht in jedes Wohnambiente integrieren.

Burmester B30 Lautsprecher

Burmester B30 Lautsprecher

Stattlich und doch schlank ist die B30 in der Lage, selbst große Räume souverän mit musikalischem Feuerwerk zu füllen.

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Die neuen Standlautsprecher B20, B25 und B30 hüllen ihre klassische, zeitlose Form in nobles, dunkles Makassar, in etwas helleres freundliches Elsbeere-Echtholz, oder ganz modern in silbernen Metallic-Lack. Alle drei Modelle sind leicht aufzustellen und lassen sich in praktisch jedes Wohnamabiente integrieren. Sie verfügen über die gleichen hörbaren Begabungen wie ihre größeren Schwestern und füllen auch ausgedehnte Räume mit angenehm rundem Klang, abgestuft nach ihrer Baugröße.

Die B20, B25 und B30 wirken dynamisch anspringend und lassen die Kraft und Substanz aller Instrumente und Stimmen live-ähnlich erleben. (Gutes Beispiel: Hans Theessink auf der Burmester CD3).

Burmester B80 Lautsprecher

Burmester B80 Lautsprecher

Der optisch und akustisch vorbildliche Lautsprecher B80 ist von dem Burmester Lautsprecher-Flaggschiff B100 abgeleitet.

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Mittel- und Hochtöner sind auch hier nach dem d’Appolito-Prinzip angeordnet.

Nicht einmal orkanartige Pegel um 115 dB bringen die 65 kg schwere Box aus der Ruhe, denn sie ist innen mit komplexen bis zu 37mm starken MDF-Platten versteift.
Die gerundete Form und das Kammersystem reduzieren Reflexionen innerhalb des Gehäuses und filzähnliche Matten dämpfen jegliche Vibrationen der Wände. Daher
der trockene und konturierte Bass der B80 bei jeder Lautstärke.

Die Frequenzweiche sitzt in einer eigenen geschlossenen Kammer. Mit ihrem Gewicht von etwa 5 kg dürfte sie eine der aufwendigsten Konstruktionen weltweit sein.

Burmester B100 Lautsprecher

Burmester B100 Lautsprecher

Die B100 ist das Flaggschiff im Burmester Lautsprecherprogramm. Die homogene Wiedergabe und live-artige Dynamik sowie die zeitoptimierte Wiedergabe gehören zu ihren obersten Pflichten.

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In der Kür zeigt sie sich als ästhetischer Lautsprecher, der sich trotz seiner imposanten Größe harmonisch ins Wohnambiente integriert und so das Tor zum reinen Musikgenuss öffnet.

Jeder einzelne der drei Wege der B100 werden durch phasenlineare Filter voneinander getrennt. Mittel- und Hochtöner sind in einer sogenannten d’Appolito Konfiguration angeordnet, die eine symmetrische Abstrahlung, eine hohe Impulsfestigkeit und ein entspanntes Langzeithören ermöglicht. Selbst höchste Pegel von weit über 115 dB bringen diesen 128 kg schweren Schallwandler nie in Verlegenheit.

Das Gehäuse der B 100 ist doppelwandig (Sandwich) aufgebaut, um jeglicher Art von Gehäuseresonanzen entgegenzuwirken. Im Zusammenspiel mit der burmestertypischen Bedämpfung, also exakt dem Gehäuse angepassten Dämmmatten aus Filz, wirkt der Bass unerhört schnell und straff. Aufgrund des Verzichts auf großflächig verteilte Dämmwolle bleiben tiefe Töne auch bei sehr niedrigen Lautstärken gut durchhörbar.

Burmester 961 MK 3 Lautsprecher

Burmester 961 MK 3 Lautsprecher

Der Lautsprecher 961 MK3 stammt aus der Gründerzeit der erfolgreichen Burmester Lautsprecherfamilie.

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Der Mitteltöner ist eine vollständige Eigenentwicklung und profitiert von den Erfahrungen, die bei der Konstruktion der Lautsprecher für den Bugatti Veyron gewonnen wurden. Zu souveräner Überlegenheit verhilft ihm die ausgefeilte Kevlarmembran mit ihrer sehr präzisen und detailgetreuen Mitteltonwiedergabe.

Die Tieftöner befinden sich auf den einander zugewandten Seiten der 961 MK3. Daher gelangen nur die erwünschten, rundum abgestrahlten Bassanteile direkt zum Hörer, nicht aber die Oberwellen. Auch daraus resultiert die enorme Kraft und Substanz dieses Lautsprechers.

Tief-, Mittel- und Hochtöner der 961 MK3 musizieren in perfektem Einklang und garantieren das harmonische Zusammenspiel sowie eine vorbildliche Neutralität.

Isophon Cassiano

Isophon Cassiano

Was passiert, wenn man die besten auf dem Markt befindlichen Lautsprecherchassis nimmt und die aufwändigste und fortschrittlichste Frequenzweichentechnologie für deren Beschaltung verwendet – ohne jede Rücksicht auf die Kosten der eingesetzten Weichenbauteile?

Die Isophon Cassiano gibt Ihnen die Antwort.

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San Cassiano, ein Skiort in Südtirol, stand Pate für den Namen eines einzigartigen Lautsprecherprojekts. Zielsetzung war, einen Maßstäbe setzenden Referenzlautsprecher zu bauen, der geradezu kompakte Maße aufweist, sich aber durch seine elegante Form wunderschön in ein Wohnzimmer integrieren lässt. Dieser soll Ihre Lieblingsmusik in nie da gewesener Klangqualität offenbaren. Dabei muss er selbst als Lautsprecher verschwinden und das Klanggeschehen vor Ihnen im Raum aufbauen, sodass Sie es fast plastisch greifen können.

Ohne Kostendruck oder Marktvorgaben gingen wir bei isophon dieses ehrgeizige Projekt an. Viele Hörsitzungen vergingen bis die Grundkonzeption stand.

Keramikmembranen – High-Tech Made in Germany

Seit über 20 Jahren beschäftigt sich die Firma Thiel im saarländischen Bexbach mit der Entwicklung und Herstellung von einzigartigen Lautsprecherchassis. Mit einem ausgeklügelten Verfahren werden Lautsprechermembranen aus einer porzellanähnlichen Keramik hergestellt. So gegensätzliche Eigenschaften wie geringes Gewicht, Härte und Steifigkeit, die gute Membranen ausmachen, werden vereint. Die hohe Schallgeschwindigkeit (mehr als 14-mal höher als die Schallgeschwindigkeit in Luft) verhindert Partialschwingungen und Resonanzen im Mitteltonbereich, weil die Wellenlängen in der Membran entsprechend klein sind. Genau diese Kombination physikalischer Eigenschaften führt zu bisher nicht da gewesenen Möglichkeiten in der Beschaltungstechnik.

Ähnliches lässt sich für die Eigenschaften des optional erhältlichen Diamanthochtöners sagen. Diamant ist nicht nur sehr leicht und steif, sondern besitzt auch die größte Härte und Wärmeleitfähigkeit aller Materialien. Speziell die hohe Wärmeleitfähigkeit verhindert ein Erhitzen der Schwingspule, was ja immer zu Dynamikkompression und schlechterer Auflösung führt. In Verbindung mit unserer extrem steilflankigen Frequenzweiche ist dieser Hochtöner nahezu unzerstörbar.

Das Gehäuse der Cassiano

Ein Lautsprechergehäuse ist kein Musikinstrument. Resonanzen, hervorgerufen durch mitschwingende Gehäusewände, sind bei Musikinstrumenten erwünscht und machen die Klangfarbe eines Instrumentes aus. Bei Lautsprechern sind sie extrem unerwünscht, weil sie zu starken tonalen Verfärbungen führen. Diese gehäuseeigenen Resonanzen werden jeder Musik überlagert und verfälschen den Klang.

Wir bei Isophon gehen auch hier neue Wege. Nicht durch schwere, dicke Holzplatten erreichen wir Schalldämmung und Schalldämpfung, sondern durch einen ausgeklügelten, mehrschichtigen Aufbau. Eine flexible, kreuzverleimte Biegesperrholzplatte bildet die innere Schicht. Danach folgt eine mit Schlitzen von unten nach oben durchzogene MDF-Platte (mitteldichte Faserplatte). Ein harter Resopal-Träger mit der aufgepressten Aluminiumhaut schließt das Gehäuse nach außen ab. So nehmen Gehäusehärte und Schalldämmung langsam zu. Der Clou aber ist die Sandfüllung. Die in der Gehäusewand von oben nach unten laufenden Schlitze in der MDF-Platte werden vor Einsetzen des Deckels mit feinkörnigem Quarzsand gefüllt. Diese 8 kg schwere Sandfüllung verleiht dem Gehäuse Schalldämpfung durch die Kornstruktur (der Schall läuft sich im Sand tot) und Schalldämmung durch die zusätzliche Masse (die MDF-Platte ist akustisch tot und schwingt nicht mehr mit). Zusätzlich verstärken noch zwei Versteifungsrippen die Längsstruktur des Gehäuses und verhindern effektiv die Schwingung der Gehäusewände als Ganzes. Der Gehäusedeckel wird durch ein zweites Brett zusätzlich versteift. Die dazwischengeklemmte Bitumenplatte schluckt sämtliche Vibrationen weg. Sie sehen: extremer Aufwand auch beim Gehäuse, um alle Verfälschungen durch „Gehäuseklang“ zu eliminieren.

Als erster Lautsprecher überhaupt enthält die Cassiano ein spezielles, Twaron® genanntes Dämmmaterial in der separaten Mitteltonkammer. Für dieses Material entschieden wir uns in ausgiebigen Hörsitzungen. Twaron®schafft es, die Mitteltonkammer so zu bedämpfen, dass keine Resonanzen entstehen, aber der Mitteltöner trotzdem luftig und leichtfüßig aufspielen kann.

Warum eine Frequenzweiche?

Die Cassiano arbeitet wie praktisch alle anerkannten Referenzlautsprecher der Welt nach dem Drei-Wege-Prinzip: Das Frequenzband zwischen 20 Hz und 20.000 Hz wird in drei Bereiche aufgeteilt: Bass, Mittelton und Hochton werden von spezialisierten Lautsprecherchassis abgestrahlt. Dies ist nötig, weil Tieftöner groß und schwer, Hochtöner aber leicht und klein sein müssen.

Die Frequenzweiche ist eine komplizierte Schaltung aus Widerständen, Spulen und Kondensatoren, die die gewünschten Frequenzen zu diesen einzelnen Chassis leitet. Leider ist mit einer Spule oder einem Kondensator die trennende Flanke nur sehr flach, es wird immer noch ein großer Teil der tiefen Frequenzen an den Hochtöner geleitet und belastet diesen entsprechend. Die Schwingspule wird heiß, der Widerstand nimmt zu und der Hochtöner folgt dem Signal zu langsam. Dadurch verliert die Musik an Dynamik und Detailreichtum. Auch der Tieftöner verfälscht die Musik, wenn er zu viele Hochtonanteile abstrahlt. Steilere Trennungsflanken sind deshalb vorteilhaft, bisher galt aber ein Filter 4. Ordnung mit 24 dB/Oktave Flankensteilheit als das maximal Machbare. Durch eine spezielle, trickreiche und aufwändige Beschaltung erreicht die Cassiano eine Flankensteilheit von über 50 dB/Oktave und steht damit einzigartig auf dem Weltmarkt da. Das oftmals vorgetragene Vorurteil, solche Filter verschlechtern Dynamik und räumliche Abbildung, wischt die Cassiano spielerisch vom Tisch – genau das nämlich sind ihre Stärken!

Die Cassiano birgt aber noch viele weitere Geheimnisse, die für ihr herausragendes Klangvermögen verantwortlich sind. Mit Silberöl getränkte Folienkondensatoren höchster Qualität, Folienspulen, Luftspulen ohne durch Eisen hervorgerufene Verzerrungen, Trafokernspulen für extrem geringen ohmschen Widerstand und und und... die Cassiano beherbergt die besten Bauteile der Welt in ihrer Frequenzweiche. Diese Bauteile wurden ausschließlich in Hörvergleichen ausgesucht und sind für den fantastischen Klang mitverantwortlich.

Sie sehen: Die isophon Cassiano muss sich wirklich vor keinem Lautsprecher der Welt verstecken – und das zu einem Preis, der Sie überraschen wird!

Isophon Corvara

Isophon Cassiano

Schon die äußere Form macht die Corvara zu etwas Besonderem. Das gekrümmte Gehäuse bietet eine wesentlich höhere Steifigkeit als eine gerade Platte.

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Um die Krümmung zu erreichen, werden drei Schichten unter Druck und Hitze miteinander verbacken. Als innerste Schicht kommt flexibles Biegesperrholz zum Einsatz, das gute Schallabsorption und Steifigkeit bei geringem Gewicht bietet. Darauf sitzt eine geschlitzte MDFPlatte, in deren Schlitze nach der Fertigung der Gehäusewand Sand eingefüllt wird. Außen versteift der Resopalträger mit dem aufgepressten Aluminium die Wandung zusätzlich. Die Füllung mit feinkörnigem Quarzsand bringt Masse und Dämpfung in die Gehäusewand und absorbiert Gehäuseschwingungen auf ein nie gekanntes Maß. So entsteht ein extrem steifes, leichtes aber gleichzeitig hochdämpfendes Lautsprechergehäuse.

Das besondere an der Corvara aber ist die neuartige Technologie, mit der wir die 2 -Wege-Technik neu definieren. Bei einem 2 -Wege-System arbeiten beide Tieftöner im Bass parallel, für mittlere Frequenzen wird der untere langsam herausgenommen, damit das akustische Zentrum im Präsenzbereich nicht zu groß wird, was bekanntermaßen zu einem flächigen, verfärbten Klangbild führt. Durch unsere neuartige, mittlerweile weltweit erprobte Technologie mit extrem steilflankigen Frequenzweichenfiltern, gelingt es bei der Corvara zum ersten Mal den unteren Basslautsprecher so abrupt aus dem Klanggeschehen zu nehmen, dass er bereits bei 400 Hz kaum mehr zu hören ist und dennoch bei 80 Hz die volle Verstärkung eines zweiten Basschassis bietet! Damit verwirklichen wir zum ersten Mal die Idee, die hinter einem optimalen 2-Wege-System steckt: große Membranfläche im Bass, kleines akustisches Zentrum bei mittleren und höheren Frequenzen.

Diese Technologie der steilflankigen Filter setzt sich bei der Corvara selbstverständlich auch im Mittel-Hochtonbereich weiter fort. Die Corvara besitzt dadurch eine Aufwändigkeit in der Frequenzweiche, die viele 3-Wege-Boxen vor Neid erblassen lässt. So entsteht ein Lautsprechersystem das höchsten Anforderungen gerecht wird, denn auch die Corvara hat das, wofür unsere Lautsprecher mittlerweile weltberühmt sind: das perfekte Loslösen der Musik vom Lautsprecher.

Isophon Vescova

Isophon Vescova

Wie Ihre Schwestern, die Cassiano und die Arabba ist auch die Vescova mit den neuen und einzigartigen Keramiklautsprechern der Firma Accuton, beheimatet in Bexbach bei Kaiserslautern, ausgestattet. Diese Technologie ist teuer – aber eben auch einzigartig. Ein neues Material, das den Lautsprecherbau revolutionieren kann?

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Keramik – ein faszinierender Werkstoff

In der Geschichte des HiFi wurde nie mit Superlativen gegeizt. Jedes neue Material, speziell bei Lautsprechermembranen, wurde als der endgültige Heilsbringer angesehen. Nach dem Papier kamen Kunststoffe mit phantasievollen Namen, dann kam wieder Papier, jetzt mit Beschichtung. Danach folgte die Ära der gefüllten Polymer-Kunststoffe, der Kohlefaser- und Kevlarmembranen, wiederum gefolgt von Papiermembranen, die dann endgültig von Metallmembranen verdrängt werden sollten, bis sie im neuen Jahrtausend wieder diese verdrängten. Wehe der Firma, die sich auf ein Material versteifte!

Im Grunde genommen geht es immer darum, grundverschiedene Materialeigenschaften in einem „Stoff“ zu vereinen. Steife Membranen sind für Tieftonwiedergabe ideal, resonieren aber bei mittleren bis hohen Frequenzen und bündeln zu früh. Weiche Membranen haben nicht diesen Tiefton-Punch, bündeln dafür aber erst bei höheren und zeigen kaum Resonanzen. Sie klingen allerdings auch immer etwas müde, weil die Membranen den starken Beschleunigungen nicht folgen können. Es ist eben wie immer in der Welt der Physik: man muss den besten Kompromiss aus allen Eigenschaften finden. In Mehrwegesystemen verwendeten deshalb clevere Entwickler grundverschiedene Materialien, bis man merkte, dass man dann wirklich ein Dreiwegesystem hatte: Bass, Mittelton und Hochtöner spielten zwar jeder für sich perfekt, aber völlig anharmonisch aneinander vorbei. Der Hörer hörte wirklich drei Lautsprecher in einer Box heraus, die Homogenität der Musik war wie weggeblasen.

Die Materialien harmonierten nicht. Messtechnisch gesehen war alles in Ordnung. Nur das Ohr weigerte sich, den ankommenden Schall auch wirklich als Musik zu akzeptieren. Deshalb verwendeten wir bei Isophon bis Ende der 90er Jahre ausschließlich beschichtete Papiermembranen. Papier gehört zu den weichen Werkstoffen mit hoher innerer Dämpfung. Und dann kam Keramik, der zweite Weg.

Der Keramik-Tiefmitteltöner der Vescova:

Der steife und strömungsgünstige Aluminium-Druckgusskorb bietet perfekte Stabilität für den riesigen Magneten und erlaubt eine hervorragende Schallabstrahlung der leichten Keramikmembran.

Das Beste ist gerade gut genug

Parallel zu all diesen „revolutionären“ Entwicklungen verlief in fast stoischer Ruhe die Arbeit an der ersten Keramikmembran – für Hochtöner, Mitteltöner und Bässe. Ein Stoff für alle. Ist das denn aber überhaupt möglich

Keramik gehört zu den steifen Materialien, aber es hat in keinster Weise die gravierenden Probleme der Metallmembranen. Und es ist viel leichter bei gleicher Steifheit. Die störenden Resonanzen liegen bei etwas höheren Frequenzen als bei Metallmembranen, aber sie sind natürlich vorhanden und müssen wirkungsvoll unterdrückt werden.

Wie eliminiert man diese Resonanzen? Selbst mit einer Frequenzweiche, die 24 dB/Oktave Steilheit besitzt, wirken sich diese Resonanzen noch extrem störend aus. Der Lautsprecher klirrt und die Musik nervt. Wir hatten dafür aber schon die Lösung, da wir seit nunmehr 7 Jahren mit extrem steilflankigen Frequenzweichenfiltern arbeiten, die allen unseren anderen Lautsprechern schon zu höchsten Weihen verholfen haben. Durch die extreme steile Trennung der drei Frequenzbereich gelingt es, die störenden Resonanzen des Mitteltöners völlig zu unterdrücken. Dies hat auch das Fachmagazin „Stereoplay“ in seiner Klirrmessung bei der Cassiano eindrucksvoll verifiziert.

Keramik ist also für uns das absolute Traummaterial. Hier können wir die Vorteile unserer Frequenzweichentechnologie ausspielen und die Vorteile der Keramikmembranen voll und ganz ausschöpfen. Das Ergebnis ist Musik wie aus einem Guss. Ohne Dynamikkompression, mit höchster Detailauflösung, Schnelligkeit und das völlig ohne Lästigkeit. Es entsteht ein völlig entspanntes, unspektakuläres aber äußerst genaues räumliches Klangbild, das zum langen Musikhören geradezu wie geschaffen ist.

Die Vescova von unten:

Auch die Vescova besitzt unser bewährtes Raumanpassungssystem. Mit Hilfe einer Brücke lässt sich die Lautstärke des Basses an den Raum und die Aufstellung anpassen. Der untere Tieftöner arbeitet auf ein Bassreflexgehäuse, das nach unten ventiliert ist. Dadurch erreicht die Vescova eine sehr gleichmäßige Raumanregung. Die Spikes vermitteln Halt und entkoppeln das Gehäuse wirkungsvoll vom Fußboden.

Die Technik der Vescova

Die Vescova arbeitet nach dem Zweieinhalb-Wege-Prinzip. Der untere Tieftonlautsprecher ist nur für die tieffrequente Basswiedergabe zuständig. Er arbeitet auf ein Bassreflexgehäuse und geht bereits ab 130 Hz wieder raus – und das eben sehr steil. Der obere Tief-Mitteltöner unterstützt den unteren bei der Basswiedergabe, läuft aber weiter bis 3200 Hz, also weit bis in den Präsenzbereich hinein, wo er dann an den Hochtöner übergibt. Neu – und weltweit einzigartig ist bei der Vescova, dass der untere Bass im Bassreflexbetrieb arbeitet, während der obere Lautsprecher ein geschlossenes Gehäuse hinter sich sieht. Geschlossene Gehäuse sind für eine unverfärbte Mitteltonwiedergabe um ein Vielfaches besser als ventilierte (Bassreflex-)Kammern, da keine Hohlraumresonanzen durch das Bassrohr nach außen dringen können und der Lautsprecher bei allen Frequenzen eine gleichbleibende akustische Impedanz sieht. Ein Bassreflexgehäuse hingegen bringt die notwendige Unterstützung bei tiefen Frequenzen, wo der Basslautsprecher sonst zu große Auslenkungen machen müsste. Aber funktionieren denn Bassreflex und geschlossenes Gehäuse im gleichen Übertragungsbereich?

Ja, das geht! Wir mussten zwar mathematisch ganz weit in die Theorie der Übertragungsfunktionen vordringen, aber durch unterschiedliche Gehäusevolumina und Frequenzweichenfilter bringen wir beide Prinzipien in der Vescova zum Gleichklang. Das bedeutet straffer und tiefer Bass, dazu unverfälschte, natürliche Mitten, keinen Gehäuseklang und natürlich höchste Auflösung durch unsere beiden fantastischen Hochtöner. Auch bei der Vescova können Sie ja wie schon gewohnt wählen: Hochtönermembran aus Keramik oder aus dem noch härteren Diamant. Beide bürgen für exzellente Qualität. Falsch machen können Sie hier nichts.

Das Gehäuse

Die Form der Vescova vereint Eleganz und Stabilität. Durch einen speziellen mehrschichtigen Aufbau der Seitenwände, die unter Druck in ihre gekrümmte Form gepresst werden, erreichen wir Steifheit und Stabilität bei vergleichsweise geringem Gewicht. Das Gehäuse der Vescova Sandwichgehäuse zu bauen bedeutet Aufwand, aber eine Sandwichkonstruktion bietet eben eine ganze Reihe von Vorteilen. Sie ist bei kleinerem Gewicht wesentlich härter und steifer und neigt deshalb viel weniger zum Mitschwingen oder Resonieren. Dass wir noch in jede Seitenwand der Vescova 1,8 kg hochdämpfenden Quarzsand einfüllen, verbessert zusätzlich die Schalldämpfung und bedämpft effektiv die noch verbliebenen Gehäuseanregungen.

Maßgeblich verantwortlich für den straffen, schnellen Bass ist der Sandwichaufbau der Gehäusewand. Das Einfüllen von Quarzsand in die Schlitze der Seitenwände führt neben erhöhter Masse und Schalldämmung auch zu einer deutlichen Beruhigung der Gehäuseschwingungen. Ein Gehäuse-Eigenklang wird dadurch wirkungsvoll unterdrückt.

Wie schon bei der Cassiano befüllen wir auch das Tief-Mitteltongehäuse der Vescova mit unserem neuem Dämmmaterial Twaron® . Twaron hat sich in Verbindung mit Schafwolle als das geeignetste Dämmmaterial für Keramikmembranen heraus gestellt, da es die Luftigkeit der Lautsprecherchassis erhält, Gehäuseresonanzen aber vollständig unterdrückt. Sie hören nichts mehr von dem Gehäuse, das hinter dem Tief-Mitteltöner sitzt, der Lautsprecher spielt völlig losgelöst und frei.

Klar, dass wir auch bei der Auswahl der Frequenzweichenkomponenten nicht gespart haben. Edle Spulen und Kondensatoren von Mundorf bringen vom straffen Bass bis zur höchstaufgelösten Hochtonwiedergabe alle Feinheiten der Musik angenehm zur Geltung. Ein WBT-Terminal, höhenverstellbare Metallspikes und unsere bekannte und bewährte Raumanpassungsmöglichkeit in drei Stufen sind auf dem Boden der Vescova angeordnet, unsichtbar aber leicht zugänglich beim ersten Anschließen an Ihren Verstärker.

Naim Ovator S-600

Naim CD5i

Die Ovator S-600 ist das Ergebnis eines dreijährigen Entwicklungsprojekts, bei dem Naim bewährte Konstruktionen neu interpretiert hat. Gleichzeitig stellt sie einen technischen Fortschritt dar, der die Prinzipien der Elektroakustik auf gänzlich ungewohnte Weise umsetzt.

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Eine der größten Innovationen der Ovator S-600 ist der Balanced Mode Radiator (BMR), ein neuartiger Schallwandler mit Flachmembran. Im Gegensatz zu herkömmlichen Chassis weist der BMR eine sehr hohe Bandbreite und eine über alle Frequenzen sehr gleichmäßige, breite Abstrahlcharakteristik auf. Um dies zu erreichen, muss man die Masse der Membran an sorgfältig berechneten Stellen erhöhen, damit diese gleichzeitig zu kolbenförmigen und Biegeschwingungen angeregt wird.

Der in einem Aluminiumzylinder untergebrachte BMR gibt sechs Oktaven im Mitten- und Hochtonbereich wieder, von der Übergangsfrequenz 380 Hz bis weit über den hörbaren Bereich hinaus. Das BMR-Modul ist an beiden Enden an einer Blattfeder aus Dural befestigt. Diese Aufhängung entkoppelt das Modul oberhalb einer Frequenz von 4 Hz vom Lautsprechergehäuse und beugt so einer mechanischen Beeinflussung durch die Basschassis vor.

Dank der hervorragenden akustischen Eigenschaften des BMR und des Fehlens einer Übergangsfrequenz im Stimmbereich beeindruckt der Mitten-/Hochtöner durch bislang unerreichte klangliche Geschlossenheit, exzellentes Timing und Klarheit.

Das BMR-Modul ist zwar die auffälligste technische Neuheit der Ovator S-600, ihre hohe Wiedergabequalität beruht jedoch auf der konsequenten Verbesserung zahlreicher Konstruktionsmerkmale sowie auf äußerst sorgfältiger Materialauswahl. So gehört zu einer musikalischen Wiedergabe des Bassbereichs wesentlich mehr als ein nach unten erweiterter Frequenzgang. Das speziell für die Ovator neu entwickelte 20-cm-Basschassis weist eine Reihe von elektroakustischen Merkmalen zur Minimierung von Verzerrungen und Kompression auf, was für Timing, Dynamik und Genauigkeit auf höchstem Niveau sorgt.

Der Chassiskorb wurde mithilfe der Finite-Elemente-Methode entwickelt, sodass er einerseits hohe Stabilität bietet und andererseits die Luftströmung nicht beeinträchtigt. In der Ovator S-600 kommen zwei Basschassis im Parallelbetrieb zum Einsatz.

Das Gehäuse der Ovator S-600 wird aus einer Kombination von 25-mm- und 50-mm-Platten gefertigt, die aufwendig verstrebt werden, um eine stabile, resonanzarme Befestigung für die Treiberchassis zu gewährleisten. An ausgewählten Stellen im Gehäuse sind Schwingungsdämpfer angebracht, um klangschädigende Vibrationen zu minimieren, und separate Kammern sorgen für ein präzises Arbeiten der beiden Basstreiber. Eine Blattfeder im Sockel entkoppelt den Lautsprecher oberhalb einer Frequenz von 12 Hz vom Boden.

Die im Sockel der Ovator S-600 untergebrachte Frequenzweiche verteilt die Audiosignale auf die Basschassis und das BMR-Modul. Jedes Bauteil wurde eingehenden technischen Analysen und Hörtests unterzogen, und der Konstruktion der Weiche liegen die Erdungs- und Layoutprinzipien zugrunde, die auch bei Naim-Endstufen zum Tragen kommen. Die entkoppelnde Platinenbefestigung minimiert die Übertragung von Vibrationen auf die Weichenelektronik. Die Ovator stellt schon im Passivbetrieb relativ niedrige Ansprüche an den Verstärker, und durch Entfernen der Frequenzweiche lässt sie sich schnell und einfach für den Aktivbetrieb mit zwei oder drei Verstärkern umrüsten.

Die verfärbungsfreie, detailreiche und natürliche Wiedergabe des BMR-Moduls, kombiniert mit der rhythmischen Präzision der beiden Basstreiber, bietet einen außergewöhnlichen Hörgenuss, und dank ihres ausgewogenen Klangbilds harmoniert die Ovator S-600 mit einer Vielzahl von Verstärkern. Lautsprecher sind das Glied in der Wiedergabekette, das aus aufgenommener Musik hörbare Wirklichkeit werden lässt, und mit der Ovator S-600 wird dieses Ereignis so authentisch wie nie zuvor.